..das ist ein echt grosses Thema! Nun: Öl (nee), Erdwärme (bei uns nicht genehmigt), Pellets (kein Lagerraum), scheidet aus. Ein Kachel-/Kaminofen nehmen wir sowieso, raumluftunabhängig und nur unterstützend. Also bleibt GAS, Luft-/Wasser-Wärmepumpe, mit Solar oder ohne.
Bei Finger Haus wird die Luft-Wärmepumpe inkl. Fussbodenheizung und Solaranlage Viessmann (Testsieger) und kontrollierter Wohnraumbelüftung stark subventioniert. GAS ist bei gleicher Betrachtung des Mehrwertes der Wohnraumbelüftung sogar preisgleich ( inkl. Gasanschlusskosten ). Ohne Belüftungsanlage und ohne Fussbodenheizung wird GAS natürlich wieder etwas günstiger. Aber bei dem Angebot der LWZ? Und: Bei einem diffusionsgeschlossenen Wandaufbau würde ich immer eine kontrollierte Wohnraumbelüftung haben wollen!
Die Temperatur schwankt bei uns im Schwarzwald schon ziemlich oft zwischen -5°C und -10°C, Spitzenwerte bis -25°C hatten wir auch schon - an mehreren Wintertagen. Da würde vermutlich der Heitzstab schon richtig zuheizen, was ja grundsätzlich passieren darf, aber eben nicht zu oft. Den Kaminofen haben wir an kalten Tagen ja auch in Betrieb, das sollte dank der Wärmerückgewinnung eigentlich dann wieder helfen Strom für die Zuheizung einzusparen. Soweit der Plan.
FingerHaus hat ja auch eine gute Wärmedämmung, 3fach Verglasung U/Wert 0.7, Wandaufbau U/Wert 0.147, Blower Doortest (wichtig für die Dichtheit) und wir haben keinen Keller - bei knappen 180m².Wohnfläche.
Derzeit tendieren wir also mal zur LWZ mit Wärmerückgewinnung und Solar als unterstützende Variante (Enteist die Anlage mit vorgewärmten Brauchwasser und steigert die effizient um ca. 10% - nicht die Welt, aber immerhin).
Einen Feinstaub-Pollenfilter und einen Aktiv-Kohlefilter haben wir in der Anlage integriert. Auch superwichtig ist die korrekte schallentkoppelte Aufstellung! Die LWZ muss auf einem getrennten Estrich-Podest stehen, mit einer Trennfuge zur Hauswand oder dem umgebenden Estrich. Unter dem Estrich-Podest muss eine Schalldämmung unterlegt sein, damit verhindert man niederfrequente Schwingungen die sich auf die Gebäudehülle übertragen. Desweiteren wird vom Hersteller der erweiterte Schalldämpfer empfohlen - für sensiblere Gemüter wie wir.
